
| Klassische Homöopathie |
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Die klassische Homöopathie wurde von dem Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) begründet. Bis zum heutigen Tag wird diese Methode bei vielen Erkrankungen erfolgreich angewandt. Für den ersten Termin sollten Sie ausreichend Zeit (etwa 1-1,5 Stunden) einplanen. Wenn Sie z.B. unter Kopfschmerzen leiden, kann ich nicht „mal eben schnell“ ein Mittel verschreiben. In der klassischen Homöopathie gibt es viele Mittel, die bei Kopfschmerzen helfen können! In der klassischen Homöopathie sind Ihre persönlichen, individuellen Symptome und Empfindungen von größter Wichtigkeit. Nicht die Krankheit steht für mich im Mittelpunkt, sondern Sie als Mensch und Ihre persönliche Art und Weise, mit Ihrer Erkrankung umzugehen. Nach dem ersten Gespräch habe ich also jede Menge Informationen über Sie. Diese müssen zunächst geordnet (repertorisiert) werden, damit ich „den roten Faden“ finden und Ihnen das richtige Mittel geben kann. Entweder kommen Sie 1 oder 2 Tage später nochmals kurz in die Praxis oder ich schicke Ihnen ein Rezept zu. Wundern Sie sich nicht über die Menge: nur einige Kügelchen können eine große Heilkraft haben! Ich habe in letzter Zeit die Erfahrung gemacht habe, dass die meisten Patienten weiterhin Kaffee trinken oder versehentlich eine Zahncreme oder ein anderes Produkt mit Minze benutzen und die homöopathischen Mittel trotzdem wirken. Deswegen gibt es bei mir während der homöopathischen Behandlung keine „Ernährungsvorschriften“ mehr. Wobei es natürlich trotzdem nicht empfehlenswert ist, 1 Liter Kaffee am Tag zu trinken... Setzen Sie bitte schulmedizinische Medikamente nie eigenhändig ab - auch nicht, wenn Sie sich durch die homöopathische Behandlung besser fühlen - sondern besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt! Viele Medikamente sollten allmählich ausgeschlichen werden, und man darf sie nicht abrupt absetzen!„Was machen die homöopathischen Kügelchen eigentlich?“ fragen mich Patienten immer wieder. Letztendlich ist die Wirkungsweise der Homöopathie noch nicht restlos geklärt, obwohl es aus der Quantenphysik erste Erklärungsansätze gibt. Sie können es sich aber so vorstellen, dass die homöopathischen Mittel die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen, damit dieser in der Lage ist, die Krankheit zu überwinden. Die Homöopathie hat keine Nebenwirkungen, kein Gewöhnungspotenzial und wirkt sanft und sicher. Deswegen ist sie auch hervorragend für die Behandlung von Kindern oder älteren Menschen geeignet. Durch die Erfolge bei meinen kleinen Patienten - und meinen Tieren - kann ich einen Plazeboeffekt ausschließen: ein einjähriges Kind ist sich nicht bewusst, dass es ein homöopathisches Medikament einnimmt! „Hilft die Homöopathie beim Rheuma meines Mannes; bei meiner Migräne; bei der Hauterkrankung meines Kindes?“ sind auch immer wiederkehrende Fragen. Für die Homöopathie ist der Name der Krankheit unwichtig, da Sie als Mensch, mit Ihren Gefühlen und Gedanken im Mittelpunkt der Behandlung stehen. Bei schweren Erkrankungen kann man gut „zweigleisig“ fahren. Die homöopathischen Mittel beeinflussen die Medikamente von Ihrem Arzt nicht, bzw. es kommt nicht zu gegenseitigen Wechselwirkungen.
Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift;
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